Montag, 22. Januar 2018

TIGGER MIAU zieht um.........................

ja, so traurig es ist, TIGGER MIAU wird umziehen.
 

Bestimmt erinnern sich noch einige von Euch an das Häufchen Katze / Kater, dass ich im letzten Spätsommer mehr tod als lebendig im Dorf bei uns gefunden hatte. Und wer nicht, kann die ganze Geschichte nochmals HIER  nachlesen. Damals war er ja ein völlig zerzaustes kleine dürres Wesen auf 4 Beinen gewesen, dass kaum aus den verklebten Augen schauen konnte und sich innerhalb kürzester Zeit dann bei unserer Tochter zu einem zauberhaften kleinen Kater entwickelt hatte.
 

Nun lebt unsere Tochter ja nicht alleine, sondern hat zwei noch sehr kleine Kinder - und unsere kleine Enkeltochter entwickelte nahaltende Erkältungserscheinungen und Husten. Es war auffällig: wenn die Kleine 2-3 Tage bei der Uroma war, waren diese Erscheinungen wie weggeblasen. Also wurden Ärzte befragt - und es verfestigte sich immer mehr: So sehr die Kinder den Kater liebten - es waren keine Erkältungen, sondern die kleine Maus reagierte allergisch auf den Kater und es musste schnell was geschehen.
 
Denn hier ging es dann eben um die Gesundheit eine noch ganz kleinen Menschen. Nun war aber guter Rat "teuer" - wohin sollte das Katzentier so schnell kommen - wie sollten wir ihn gut unterbringen? Soooooooooo schnell findet man doch keine neuen "Dosenöffner" für diesen Herzensbrecher. Also brachte der Held das Katerchen erstmal zu uns - und innerhalb kurzer Zeit war absolut klar: der Kater konnte Hunde nicht ausstehen - er entwickelte Mordkräfte, wurde 3 Meter groß und war ausser Rand und Band, sobald auch nur einer der Fellträger in seine Nähe nur kam. Im Haus bei uns konnte er definitiv NICHT bleiben. Er zog also um ins "kleine Haus".



Nunja, es ist ja schon luxuriös für ein Katzentier, ein ganzes Haus für sich alleine zu haben - und genau DAS war aber auch der Knackpunkt. Er musste dort ALLEINE sein. Und das konnte keine Dauerlösung sein. Denn, auch wenn Katzen ja Einzelgänger sind und auch länger gut alleine zurecht kommen - EINZELHAFT war keine Dauerlösung. DAS ist auf Dauer nicht tiergerecht. So sehr mir weh tun wird, wenn der kleine Kerl umziehen wird. Die erste Nacht musste er nun erstmal im Bad im "kleinen Haus" verbringen, damit er sich merkt, wo Futterbar und Toilette für ihn sind.




Am nächsten Tag dann hab ich es nochmals versucht, ob er sich nicht doch so gaaaanz langsam an Fellträger gewöhnen könnte - die alte Bulinka war also dabei. So lieb auch Bulinka trotz der ersten Ohrfeige war, die der Kater ihr verpaßt hatte ..........er war der Meinung, Fellträger gehen garnicht. Es war klar, er brauchte ein für-immer-Zuhause OHNE FEllträger.
 

Also wurde in FB ein HILFERUF gestartet. Und die Resonanz war unglaublich - das hatte ich nicht zu hoffen gewagt. Er wurde innerhalb von Stunden zigfach geteilt und nach 4 Tagen stand dann fest: er kann bald in ein absolutes Traumzuhause ziehen. Er wird dann einen fast gleichaltrigen auch getigerten Kumpel haben.


Petra Raabe und ihr Mann (ich hab die Erlaubnis, den Namen zu nennen und diese Bilder zu zeigen!) haben sich spontan in TIGGER MIAU unsterblich verliebt! Sie haben sämtliche Möglichkeiten, dass er seine Zeit bekommt, sich einzugewöhnen und darf dann, falls er das möchte, auch Freigänger in einer ruhigen Gegend sein.



Und ich denke, in dieser Umgebung müßte es schon mit dem Teufel zugehen, wenn sich TIGGER MIAU da nicht wohlfühlt! Also, wäre ich ein Schnurrtiger, ICH würde mich da wohlfühlen!



Naja, und nun pendeln also der Held und ich immer abwechselnd zwischen Wohnhaus und "kleinem Haus", damit TIGGER MIAU nicht zu einsam ist



Er ist dann wirklich ständig um einen rum - geniesst JEDE Streicheleinheit und muss ALLES erkunden.
 

Ist ständig da, wo er natürlich auch im Weg ist.



Und eines muss ich ja noch erzählen - also eher meinen Gedanken freien Lauf lassen:
Wir sind ja nun wirklich nicht die absoluten "Vorzeige-Umweltschützer" - begehen auch mehr oder weniger gedankenlos so manche "Umweltsünde". Aber was mir bei der Anschaffung der "Erstausstattung" für TIGGER MIAU aufgefallen ist, das hat mich dann doch erschüttert.
 


Der Held kam ja abends schon mit einer "modernen" Katzentoilette hier an. Ein quietschpinkes Platikteil, wo sich eine normale Katze kaum drin drehen kann, die über die Fliesen rutscht (die Kiste), als wäre sie mit Schmierseife bestrichen. Absoluter "Wohhlstandsmüll", der nicht den Euro wert ist. Also bekam er kurzerhand eine "Toilette" in Form einer alten massiven Eisenkiste. DA kann er mit Anlauf rein- und rausspringen, sich umdrehen und es geht genügend Streu rein, dass er ordentlich "graben" / vergraben kann.



Und dann standen wir am nächsten Tag vor den Futterregalen: Was da für ein Müll im Regal steht, ist wahrlich unfassbar. 40gr. Futter in einer großen Aluverpackung - also, würde ich die dem Zwerg füttern wollen, der würde mich auslachen..............also kann man sich gut vorstellen, WIEVIELE dieser Minipackungen ich kaufen müßte, um ein Katzentier satt zu bekommen.



Und was es da für "Gerichte" gibt - UNFASSBAR ..............z.B. mit Tomatensauce verfeinert.............Hat schonmal jemand gesehen, dass sich eine Katze eine Tomate aus dem Garten holt?..........ich hab vor den Regalen gestanden und hab nur noch vor mich hin "getottert". Wird schon für Hunde ein Riesenbohei gemacht, was es so zu kaufen gibt - das ist NICHTS gegen den Wahn, den man für Katzen treiben kann. Und immer schön in winzige Portionen verpackt, die kaum größer als eine Kaffeekapsel sind. Mir fielen SOFORT die berühmten Schildkröten ein, in deren Bäuchen man den Plastikmüll finden kann, um deren Hals sich die Plastiktüten schnüren, usw.



Der TIGGER MIAU ist ja noch klein - aber er bräuchte 2x am Tag zwei dieser kleinen Schälchen - sind 4 solcher Umverpackungen am Tag, damit er überhaupt annähernd satt wird!!! - bedeutet rundgerechnet 120 solcher Schälchen im Monat - sind 1.440 solcher Schälchen im Jahr - eine Kartze, die also 15 Jahre alt wird, was nicht abnorm ist, würde demnach 21.600 solcher Schalen verbrauchen!!!! Ich verkneife mir jetzt, auszurechnen, wie hoch dieser Berg nach 15 Jahren sein würde - und das bei nur EINER KATZE. Laut Statistiken leben um die 13 Millionen Katzen in Deutschland - wenn also nur die Hälfte von ihnen in Haushalten gefüttert werden und von diesen 6,5 Mio Katzen nur die Hälfte dieses Futter in den Schalen bekommt (also 3,25 Millionen Katzen), dann wären das nur in einem Jahr 4.600.000.000 solcher Schälchen - ich finde, das ist eine Zahl, die einen fassungslos werden läßt.
 

Dann meinte ich zum Helden: sagmal, wir barfen doch die Fellträger - warum kann man eine Katze nicht so ähnlich ernähren..............dann wissen wir wenigstens annähernd, was wir da füttern und müssen nicht diesen Umverpackungsmist kaufen.........................also ab in ein Fachgeschäft, das es zum Glück bei uns auch gibt. Aber scheinbar machen sich nicht so viele "Katzenmenschen" diese vielen Gedanken - es gab nur EIN Zufutter, das man geben kann, wenn man eine Katze nicht mit dem Futter aus dem Plastikmüll füttern möchte. DAS hat mich dann wirklich erschrocken.




Denn, es ging uns ja nicht nur darum, unser Gewissen zu beruhigen, sondern bis Mitte / Ende Februar wird ja TIGGER MIAU noch unser Gast sein und es soll ihm ja auch gut bei uns gehen! Und da muss man sich ja dann schon Gedanken machen, was man da füttert. Und was für unsere Fellträger gilt, gilt dann natürlich auch für TIGGER MIAU. Und was mir nebenbei dann auch noch aufgefallen ist: Für Hunde kann man zig Sorten verschiedener Hersteller mit Bio-Siegel kaufen - für Katzen haben wir nur EINE Variante eines Herstellers gefunden.


Und, was mir ausserdem aufgefallen ist: Es ist ja schon nicht einfach, die Fellträger vernünftig auf die Fotos zu bekommen - aber den Schnurrer aufs Bild zu bekommen, ist schon eine Kunst!
 

So süß er oft schaut, aussieht oder sich verhält - bis die Kamera ihn eingefangen hat, ist die Situation häufig schon wieder vorbei oder die Bildqualität grottenschlecht.



Er ist ständig in Bewegung, wenn man bei ihm ist.



Und, wenn man schon bei jungen Hunden sehr genau aufpassen muss, was man so alles in der Wohnung rumliegen läßt - gegen Katzen sind ja Hunde wahre "Waisenknaben"! Die Deko will noch ganz anders durchdacht sein - sowas z.B. geht GARNICHT - wurde also sofort "entschärft"! -



oder die Kette am Vogelbauer - die er zum Glück noch nicht entdeckt hatte ...................Klar, dass die sofort abgebaut worden ist, als ich diese "Gefahrenzone" heute bemerkt hab



Und auch hier wurde die Kette sofort nach dem Foto in Sicherheit gebracht



Ja, "Katzenmenschen" sind tatsächlich noch ganz anders gefordert als "Hundemenschen" - es gibt kaum etwas, was ein junges Katzentier nicht zum spielen animiert..............das hab ich in diesen wenigen Tagen schon gelernt!



UND TIGGER MIAU hat einen Lieblingsplatz!: auf dem Tisch vor dem Fenster im Ofenzimmer.




Dort hatte ich eine Decke liegen gelassen - also vergessen, wegzuräumen. Er hat sie entdeckt und zu seinem Lieblingsplatz erkärt. Er liegt dort hoch und kann bequem im liegen aus dem Fenster schauen, hat aber auch auch alles im Haus (vor allem die Eingangstür) gut im Blick



UND bekommt die Heizungswärme gut ab, denn die warme Luft steigt genau da nach oben - ist schon ein pfiffiges Kerlchen, der kleine "Schnurrer"



Und hab ich Anfang Januar noch mich gefreut, dass das Leben hier so leise vor sich hinplätschert. Das hätte ich wohl nicht sagen sollen...........Aber mich freut es sehr, dass wir in ein paar Wochen den kleinen Schnurrer dann sehr lieben Menschen anvertrauen können!



UND ich möchte die Gelegenheit noch schnell nutzen: dieses Bild ist für einen ganz bestimmten Menschen: Liebe L.G. / L.J. (mehr weiß ich leider nicht von Dir (stand auf dem Absender)) - ich kenne Dich nicht, aber mit diesem Geschenk / Brief, was so unverhofft vor ein paar Tagen hier eintraf, hast Du mir eine unbeschreibliche Freude gemacht. Es kam genau in einem Moment hier an, als ich sehr traurig war - ich danke Dir von ganzem Herzen! Wie Du siehst, hat ein Teil der Schätze einen Platz auf der alten Madamme im Schlafzimmer gefunden.
 

macht es Euch kuschelig - Eure Jacqueline
 

Mittwoch, 10. Januar 2018

die Ersten in diesem Jahr ..................

Ja, das ist wieder so ein besonderer Moment im Laufe eines Jahres, das ja jetzt, im Januar, noch sehr "jung" ist: gestern hab ich die ersten MAGNOLIEN-ZWEIGE in diesem Jahr geschnitten. Für mich beginnt das eigentliche Gartenjahr jedes Jahr aufs Neue, dass ich mir die ersten Magnolienzweige ins Haus hole.
 

Und dieses Jahr fällt die "Ernte" wohl recht reichlich aus, denn im letzten Sommer hatte es ausreichend geregnet, dass die Magonlienbäume auch entsprechend viele Blüten ansetzen konnten.



Das ist nicht jedes Jahr so! 2016 war bei uns der Sommer extrem trocken gewesen und da half auch alles zugiessen nichts - die Bäume hatten kaum Knospen angesetzt.
Dazu kommt in diesem Jahr noch, dass die Bäume dringend in der Höhe stärker gekappt werden müssen. Denn was haben wir davon, wenn später die Blüte in 8m Höhe stattfindet und man von unten dann kaum was sieht und die Bäume unten herum dann auch verkahlen.
Ich liebe ja diese Blütenknospen SEHR - der feine Pelz, mit dem die Schalen besetzt sind, um die zarten weißen Blüten vor der Kälte etwas zu schützen.



Und ich war verblüfft: in dem weißen Beet vor dem Teich, in dem die Magnolienbäume stehen, zeigen sich am Boden sogar schon die Schneeglöckchen - zumindest die Blattspitzen sind schon etwa 5-10 cm draussen. Also wird es höchste Zeit, die Magnolienbäume zu beschneiden, denn später würde ich ja die Schneeglöckchen platttreten.
Und so bin ich mit entsprechendem Werkzeug "bewaffnet" gestern in den Garten - und wer war dabei? Natürlich die ganze Fellträger-Bande.



Anfangs stürmen sie ja dann immer wie die "Kaputten" in den Garten - als wenn sie allen Nachbarn, allem Getier, was sich eventuell in der Nähe des Gartens aufhält, genau erklären müßten, dass das ihr Revier ist. Und ja, auch so manche Zankerei wird dann erstmal ausgetragen - man kann es wohl vergleichen mit Kindern, die auf den Schulhof in der großen Pause stürmen. Da wird gebufft, gerangelt und auch gezankt - wie hier zwischen Yildiz und Mr.Gin.

 

So jung Yildiz noch ist - aber die läßt sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Das erstaunt mich immer wieder!



Sie ist so eine feine, sanfte Riesin. Wenn ich z.B. im Büro am Rechner sitze, kommt sie langsam und kaum hörbar zu mir, stupst mich ganz zart mit ihrer großen kalten Nase. Man kann diese Sanftheit kaum beschreiben - dabei strahlt sie dann eine solche Ruhe aus, die sich SOFORT auch auf mich überträgt. Und wenn ich dann meinen Kopf ihrem Kopf entgegenbeuge, stupst sie mir auf die Nase. Schließt geniesserisch dann die Augen, wenn ich ganz leise mit ihr spreche - ja, in vielen Verhaltensweisen erinnert sie mich dann an meine alte Usca und mir krampft sich dann das Herz und die Augen beginnen zu brennen.



Im Moment scheint die Maus mal wieder in einer Wachstumphase zu sein - denn zur Zeit ist das Hinterteil deutlich höher als der vordere Teil vom Körper. Inzwischen ist aber die Rute soweit ausgeprägt, dass sie sie fast nur noch eingerollt trägt. Wenn sie irgendwann ausgewachsen ist, wird sie die Rute nicht mehr ausgestreckt dann tragen können.



In diesem Jahr ist ja noch alles neu für sie - was hat sie gestern über den spiegelglatten See gestaunt. Und nein, sie hat sich ZUM GLÜCK auch nicht raufgetraut! Sie wiegt jetzt fast 40 kg - dieses Gewicht hätte die Eisdecke noch nicht halten können!



UND: meine "Rechnung" ist aufgegangen! Sie spielt so oft mit Nanni. Die beiden kommen richtig gut miteinander aus. Beide haben ja eher ein sanftes Gemüt. Sind die Ruhe in Person. Und haben zuviel jugendliche Kraft, die sie gerne aneinander messen. Es sieht schon imposant aus, wenn sich zwei solch große / schwere Hunde dann miteinander balgen. Und es ist verblüffend: sie wissen ihre Kräfte dann gut einzuschätzen - es hört sich oft wild an, aber Blessuren gibt es keine! Und wenn sie dann beide etwas entdecken, sichern sie gemeinsam.




Die alte Bulinka, die derzeit eine der ältesten Mädels im Rudel ist, geht eher ihre eigenen Wege.



oder ist so nah bei mir, dass Fotos garnicht erst entstehen können.
Im Moment ist es bei uns ansonsten recht unspektakulär, was ich auch mal ganz angenehm finde. Alle sind soweit wieder fit und erfreuen sich eines gemütlichen Lebens!



Man sieht also, es ist zwar immer was los - aber zum Glück nicht nur dramatische Vorkommnisse. Und ja - as geniesse ich derzeit SEHR!
Macht es Euch kuschelig und genießt die schönen Momente - Eure Jacqueline
 

Dienstag, 9. Januar 2018

wo ist er denn hin? - ja, es gibt "ihn" noch!........................

Na, das war eine Aufregung die letzten Tage! Bereits in der letzten Woche kam der Held mit der Frage: sag mal, was ist denn mit dem Blog los? - wie, was ist mit dem Blog los? Was soll damit sein?................na, ich kann ihn nicht mehr aufrufen ..........ich bin also ins Büro an den Rechner: alles lief wie immer...............ich versuchte es über das Handy: alles lief wie immer!.............na, wer weiß, was Du da aufgerufen hast!



Ich war beruhigt. Dann hab ich einen weiteren Post geschrieben und in FB geteilt. Da kamen die ersten Kommentare: HILFE, ich kann Deinen Blog nicht mehr aufrufen, was ist denn mit Euch los? ..................na, NICHTS ist los - bei mir läuft alles normal. ..........auch andere Mädels kommentierten, dass sie keine Probleme haben, den Blog aufzurufen.
 

Gestern dann, kamen zig Mails von Kunden, die auch Leser im Blog sind: Frau Donner, was ist denn los? WO ist der Blog? WAS IST mit dem Blog? Aber ausser beschwichtigenden Antworten konnte ich mir das Malheur auch nicht erklären. Durch Zufall entdeckte ich dann, dass ich im Shop noch einen veralteten Link eingestellt hatte, der mit http anstatt mit https begann. Also hab ich das flucks geändert - dachte natürlich: Nun geht ER / der Blog wieder - zumindest, wenn man über denShop in den Blog geht...................wieder NICHTS. Es ging NICHTS.
 

Langsam bin ich dann verzweifelt. Hab eine liebe Freundin angeschrieben, ob es vielleicht an Blogger liegen würde. Denn sie / Karen Heyer war mit ihrem Blog  ALLEGRIAS LANDHAUS vor einiger Zeit zur Wordpress umgezogen, weil sie mit Blogger nicht mehr zufrieden war. Ich selbst hatte auch schon einige Zeit drüber nachgedacht. Aber ich bin wohl ein Gewohnheitstier: solange der Leidensdruck nicht hoch genug ist, änder ich auch nichts - ganz nach dem Motto: NEVER CHANGE A RUNNING SYSTEM. Und das schien mir nun auf die Füße zu fallen.



Karen versuchte auch verschiedene Möglichkeiten, erklärte mir, mit welchem Browsern der Zugriff möglich war - wir wollten heute mal miteinander sprechen, wie ich / wir meinen Umzug mit dem Blog zu Wordpress organisieren könnten.



Und heute morgen kam dann die retttende Nachricht von Ihr: Du MUSST das DAWANDA-WIDGET entfernen - dann funktioniert auch alles wieder. Na, das hab ich natürlich stante pede gemacht. Denn Karen hatte im Netz herausgefunden, dass auch andere Blogger, die einen Widget von DAWANDA eingebunden hatten im Blog, genau die selben Probleme hatten wie ich mit dem Blog. Was war ich erleichtert! Was bin ich Karen für die Nachforschungen dankbar! Ich hätte mich im Netz dusselig gesucht. Hätte vermutlich alles gefunden, was ich NICHT wissen will - aber garantiert nicht die Problemlösung.



Was FREUE ich mich grad. Hatte ich doch solch eine Panik, dass der Blog plötzlich komplett im Nirvana verschwinden würde. Aus, puff, weg..........................und ja, ich hänge an dem Blog - zeigt er doch die vergangenen Jahre unseres Lebens. MEIN virtuelles Tagebuch. Und es ist wohl mit allem so: solange alles funktioniert, läuft, still und leise vor sich hinplätschert, merkt man garnicht, wieviel es einem tatsächlich bedeutet. Erst, wenn man sich sorgt: was ist, wenn alles weg ist, dann merkt man, WIE WICHTIG einem etwas ist!



Übrigens: für diesen Post jetzt hab ich "alte" Fotos genommen, die ich bereits vor ein bzw. zwei Jahren im Frühjahr geschossen hatte. Aber ich finde: ein wenig frühlingshaftes tut uns allen gut, wenn es draussen noch so schnatterkalt ist. Und kalt ist es hier bei uns tatsächlich geworden!



Paßt gut auf Euch und alle, was Euch wichtig ist, auf - Eure Jacqueline